Der Unterschied zwischen Freundschaft und Freundschaft ist manchmal leider ein gravierender. Die Menschen, die wir in der Schule und in der Jugend kennenlernen sind die, von denen wir glauben, dass wir mit ihnen den Rest unseres Lebens verbringen. Und dann kommt dieser Moment, wenn die Schulzeit vorbei ist und sich die Wege trennen.

Es gibt die einen, die eine solche Freundschaft aufrecht erhalten und die, die einen vergessen, sobald man das Gebäude am letzten Schultag verlässt.

Und ich will ehrlich sein: Ich gehörte zur zweiten Kategorie. Das war allerdings nicht weiter schlimm, denn ich konnte jedem der Klassenkameraden noch in die Augen schauen, wenn man sich denn zufällig mal begegnen sollte.

Und dann gibt es die gute Art von Freundschaft, die ich kennenlernen durfte – und sie jeden Tag von neuem erfahren darf.
Ich habe inzwischen Menschen in meinem Leben, die an meiner Seite stehen, egal welche Entscheidung ich treffe oder was auch immer mir passieren mag. Eine Freundschaft, die so hingebungsvoll und bedingungslos ist, ist das Schönste, das mir je begegnen wird.

Annika, Helen, Laura und Walt (alphabetisch um jedem Streit aus dem Weg zu gehen 😉 ) sind die Menschen, die mich durch eine der finstersten Zeiten meines Lebens begleitet haben und mir immer eine helfende Hand reichen, wenn ich mal am Boden bin. Dies sind diejenigen, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn mir nach weinen zumute ist. Die, die mir die Sicherheit geben, die uns die schnellebigen Zeiten heute nehmen. Es sind meine Freunde, die mit dafür verantwortlich sind, dass ich im letzten Jahr all die positiven Veränderungen durchgemacht habe, die mich zu dem gemacht haben, der ich heute bin.

Traurig wird das ganze allerdings erst, wenn man von Menschen glaubt, sie gehören zu Kategorie zwei, sind allerdings nicht mehr als „Schulfreunde“, die man vermutlich maximal ein- oder zweimal im Jahr sehen wird. Eine Illusion, die vor den eigenen Augen zerbricht. Oder vor den Augen eines Menschen, den man liebt. Man kann jede einzelne Scherbe einer solchen Illusion fallen sehen. Jedes splittern spüren. Es tut einem leid, doch man kann nichts machen.
Zumindest nicht im Zusammenhang mit diesen Menschen.

Der Sinn dieses Texts? Eigentlich ganz einfach!

Seid dankbar für diejenigen, die jeden Tag an eurer Seite weilen und euch den Rücken decken, wenn ihr es braucht. Genießt jede Sekunde mit den Menschen, mit denen es sich richtig anfühlt seine Zeit zu verbringen.
Denkt aber immer dran, dass sich Wege trennen und man leider zwischendurch abschied von denen nehmen muss von denen man dachte, man würde sie nie verlieren.

Ich liebe euch, Leute! Danke für jeden großartigen Tag, jedes gewechselte Wort, jede Umarmung und jedes Lachen! Ihr macht mein Leben vollkommen!

Wie steht es mit euch? Welche Freunde haben euch durch schwere Zeiten begleitet und wen habt ihr lieder aus den Augen verloren?